Bamberger Bittgang-Stationen an Karfreitag

Geomantische Untersuchung der Bamberger Bittgang-Stationen an Karfreitag

von Alfons Lamprecht, Akademie für Lebenskultur Bamberg

 

Das Osterfest wird im religiös geprägten Bamberg besonders zelebriert. Dabei steht der Karfreitag, für die Christen einer der höchsten Feiertage und der erste Tag der Triduum Sacrum, im Mittelpunkt der kirchlichen Gedächtnisfeiern.

Traditionell wird in Bamberg an Karfreitag ein Bittgang abgehalten, der seinen Ursprung bereits im Jahr 1890 hatte. Damals hatte man sich zusammengetan, um Gott für Anliegen wohlgesonnen zu machen.

Heute ziehen beim Karfreitags-Bittgang nicht nur Gläubige an mehreren Stationen vorbei bis zur

Kreuzigungsgruppe auf der Altenburg.

Interessant ist der dabei abgeschrittene Weg aus geomantischer Sicht. Die Prozessions-Stationen befinden sich exakt auf bedeutenden geomantischen Achsen, die durch Bamberg verlaufen und sich am Standort des Doms kreuzen. Bemerkenswert ist die Linie der Blickrichtung von der Station Altenburg (siehe Grundriss Dom), die geradewegs durch das Zentrum des Doms verläuft. 

 

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Was ist Geomantie?

© Axel Sallman, Gaiavita Lebendige Erde, 61279 Grävenwiesbach, Untergasse 7
www.gaiavita.de
info@gaiavita.de

Geomantie ist die alte Wissenschaft von den Wechselbeziehungen zwischen den Energien von Erde, Kosmos und Mensch. Der Begriff Geomantie setzt sich aus den Wörtern Geo, für die Erde, und Mantie, Wahrnehmung, zusammen. So entstand der Begriff Geomantie - Erdwahrnehmung.

Geomantie beschäftigt sich mit dem wahrnehmen von Energieflüssen und energetischen Verbindungen in unseren Lebensräumen, eine wichtige und nützliche Voraussetzung um im Einklang mit den kosmischen Gesetzmäßigkeiten zu leben. Am Anfang der Menschheits-entwicklung waren wir alle Jäger und Sammler und pflegten eine nomadische Lebensweise. Die Völker folgten bei ihren Wanderungen dem “Geist der Erde”, symbolisiert als Schlange oder Drachen. Die Menschen hatten ein intuitives Gespür für diesen “Erdgeist” und verehrten die Orte, an denen er spürbar war.   mehr lesen ...

 

Venusblume

Die Wirkung der Venusblume nach Werner Neuner


Wenn die Blume der Liebe mit Steinen aufgelegt wird, dann entsteht an diesem Platz ein Ort der Kraft. Dieser Ort entfaltet eine dreifache Wirkung:

  • Die Blume der Liebe  und Heilung aktiviert die Heile Matrix der Mutter Erde.
  • Die Blume der Liebe und Heilung erschafft einen „Einstrahlungspunkt“ für hilfreiche kosmische Kräfte, besonders für das „reine Licht“.
  • Beim Abgehen der Formation geschieht etwas in uns selbst, die Heile Matrix erklingt in uns und bringen uns in Einklang mit der Mutter Erde.


Die innere Struktur der Heilen Matrix besteht aus dem Goldenen Schnitt. Da die Blume der Liebe diesen Goldenen Schnitt vielfach codiert, wirkt sie wie ein Schlüssel zur Heilen Matrix. Die Lieder der Heilen Matrix erklingen jederzeit im inneren, kristallinen Körper der Erde, steigen aus ihrem Inneren auf, erfüllen den Raum und erschaffen eine Wirklichkeit. Da diese Wirklichkeit allerdings von der vom Menschen (und den „Göttern“) erschaffenen Matrix der Angst andauernd überlagert wird, ist die Heile Matrix nur schwach spürbar.
Ein Ort aber, an dem die Blume der Liebe aufgelegt und aktiviert wurde, gibt den Liedern der Heilen Matrix mehr Raum als gewöhnlich. Das ist wie ein Akupunkturpunkt oder wie ein homöopathischer Impulspunkt auf der Erde. Das Raum-Zeit-Feld dieses Ortes verändert sich absolut positiv für die Heile Matrix.
Die erste Wirkung der Venusblume geht also zur Erde hin, öffnet zur Mutter Erde hin, damit aus ihrem Inneren die heilen Lieder aufsteigen und die Atmosphäre erfüllen können.

Die zweite Wirkung der Venusblume geht nach oben hin, öffnet sich den hilfreichen kosmischen Kräften, die von außen auf uns einstrahlen. Wir wissen, dass wir von der Venus und von ihrem „Plasmastrom“ regelmäßig physikalisch messbare Impulse bekommen (im Kapitel „Die Venus und der Goldene Schnitt“ habe ich dies beschrieben). Da die Fünfer-Struktur auf die Venus anspielt und da die Form der Blume der Liebe der von der Erde aus beobachteten scheinbaren Venusbahn sehr nahe kommt, haben wir diese Blume anfangs als Venusblume bezeichnet.
Siehe: www.meinthema.com/de/wernerneuner/Venus/ProjektVenusblume     Werner Neuner
Bei dieser Formation geht es um die Vereinigung polarer Kräfte, der Vereinigung des Männlichen mit dem Weiblichen in der kosmischen Hochzeit. Daher ruft die Blume der Liebe die männliche Lichtkraft aus dem Kosmos ab, lädt diese Kraft ein, damit sie sich mit der Mutter Erde vereinigt.
So entsteht ein Einstrahlungspunkt für kosmische Kräfte, ein Einstrahlungspunkt für das reine Licht aus der Zentralsonne (Hunab Ku), von unserer Sonne (die mit dem Maya-Namen „Kinich Ahau“ angerufen werden kann) und von all jenen kosmischen Lichtkräften, welche auf uns hilfreich einwirken wollen.

Und zum Dritten entsteht für uns in der Blume der Liebe ein Heilungsfeld, zur Heilung all jener Verletzungen, die durch die in uns angelegten Fehlprogramme und Dogmen entstanden sind. Ein Heilungsfeld, das die Liebe in uns heilt und befreit.
Praktisch kannst du dies dadurch nutzen, dass du der Linie dieser Formation entlang gehst. Am besten beginnst du am nördlichen Punkt der Blume.
Du sammelst dich innerlich, bevor du diese Blume betrittst.
Und dann gehst du innen der Linienführung der Formation entlang, vom nördlichen Punkt aus im Uhrzeigersinn beginnend. Wenn du an einen Kreuzungspunkt gelangst, gehst du gerade aus weiter, ohne „abzubiegen“.
Du gehst diese Formation am besten fünfmal ab.
Während du gehst, bleibe gewahr, bleibe in dir, gebe den Gedanken, die kommen, keine Bedeutung, sondern lenke deine Aufmerksamkeit auf dein Gehen. Alles, was an Heilung geschehen kann, geschieht von selbst, von sich aus.
Du bewegst dich im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn gleichzeitig. Wenn du im Uhrzeigersinn dich bewegst, so erreichst du die jeweiligen Blütenspitzen gegen den Uhrzeigersinn. Dadurch einigst du das Männliche (die Rechtsdrehung) mit dem Weiblichen (der Linksdrehung) in dir. Du erinnerst dich und dein System an diese Vereinigung, an die kosmische Hochzeit.

Das Abgehen der Blume der Liebe ist besonders dann empfehlenswert, wenn es darum geht, problematische Liebesthemen zu heilen, wie: Eifersucht, Enttäuschungen (wobei es immer gut ist, wenn Täuschung endet), emotionale Verletzungen usw.
Wesentlich für deinen Heilungsprozess aber ist dein Erkennen, dass an deiner emotionalen Verletzung (an deiner Eifersucht oder Enttäuschung) keinesfalls dein Partner durch seine Handlungen die Schuld trägt. Wenn du eine Schuld zuweisen willst, dann jenen Implantaten, die in dir selbst liegen! Der Schmerz entsteht durch die Implantate in dir, nicht durch etwas außerhalb von dir liegendes. Die Handlungen deines Partners bringen lediglich diese Implantate in dir zum Schwingen!
Nur wenn du bereit bist, diese Implantate, die in dir sind, also solche zu erkennen und sie aufzulösen, sie aufzugeben, nur dann kann nachhaltige Heilung stattfinden! Nur dann kann wieder Frieden in dir einkehren!
Aber auch dann, wenn du zu dir selbst finden willst, wenn du dich zentrieren willst, wenn du deine Selbstheilungskräfte aktivieren willst, wenn du dein eigenes Licht in dir selbst erwecken möchtest, auch dann ist das Abschreiten der Blume der Liebe ein Geschenk.

Wenn du an einer Venusblume vorbeikommst, dann nimm dir die Zeit, um sie abzugehen. Für dich und für all jene, welche die Wirkung dieser Formation nach dir erleben wollen. Denn jede Zuwendung an einen Ort der Kraft stärkt diesen Ort der Kraft und vermehrt dessen Ausstrahlung. Außerdem verstärkst du damit die Vernetzung der Venusblumen untereinander, du verstärkst das Netzwerk zur Heilung der Liebe auf dieser Welt, das Netzwerk zur Befreiung der Liebe.


Danke, wenn du dich daran beteiligst!

 

Gaiavita – Lebendige Erde –                                                                  
Axel Sallmann, 61279 Grävenwiesbach, Untergasse 7
www.gaiavita.de

Geomantie

Die europäische Tradition der Geomantie wurde leider durch Christianisierung und Inquisition empfindlich beschädigt. Viele geomantischen Phänomene sind uns bis heute rätselhaft und warten darauf wieder entdeckt und verstanden zu werden. Trotzdem sind einige Linien der Geomantie bis heute zu erkennen.

Ein wesentlicher Aspekt ist die Annahme einer beseelten Welt, was sich gerade in der Natur wunderbar erfahren lässt. Für naturwissenschaftliches Denken scheint dies zwar schwer verständlich, aber gerade über das systemische Denken können wir uns diesen unleugbaren Phänomenen besser nähern.

In diesem Sinne können wir ganz allgemein sagen, dass es der Geomantie um ein harmonisches Miteinander von Menschen- und Erdseele geht. Das ist dem genannten Verständnis von Feng Shui sehr ähnlich.

Ein besonderer Teilbereich der Geomantie ist die Radiästhesie, das Arbeiten mit der Wünschelrute oder ähnlichen Werkzeugen. Mithilfe der Wünschelrute werden energetische Qualitäten wahrgenommen und erfahrene Rutengeher können diese unterscheiden und der Situation entsprechend interpretieren. Selbst wenn wir auch dies physikalisch (noch) nicht erklären können, sind die Wirkungen unbestreitbar.

Die Geomantie und auch die Radiästhesie haben eine sehr weit zurück reichende Geschichte, die sich bis zu den Etruskern und Römern deutlich zeigt. Seit Anfang des 17. Jahrhunderts hat sie auch erste Einflüsse des chinesischen Feng Shui integriert. Immer ging es darum, die Arbeitsweisen den Möglichkeiten, Erwartungen und Bedingungen anzupassen und so wurden zahlreiche Techniken und Handlungsmuster entwickelt. Dies gibt der Geomantie, als Überbegriff, eine große Vielfalt und Vielschichtigkeit, die sie bis heute lebt und weiter entfaltet.